Wie ich eben auf Myspace sah, hat Soko (Stéphanie Sokolinski) ihre Musikkarriere beendet.

Schade, denn SoKo war eine meiner Hoffnungen, endlich wieder Musik abseits des Ö3-konformen Dauergeplätschers zu hören. Musik mit Gefühl, die auch unplugged noch was hermacht. Drum hier nochmal

SoKo – I´ll kill her (unplugged)

In der Zeit der Christkindlmärkte und Weihnachtsfeiern ist doch jeder von uns auf der Suche nach dem passenden Geschenk für unsere Liebsten. Rechtzeitig vor Weihnachten gibts nun im schönen Burgenland eine Kunstausstellung im Rathaus St. Margarethen, wozu ich Euch alle herzlich einladen möchte:

Wem der Weg extra nach Österreich zu weit ist, den kann ich beruhigen: Die Künstlerin versendet ihre Werke natürlich auch. Webshop ist noch in Arbeit, aber wenn euch etwas gefällt, schreibt bitte einfach eine email. Karin wird sie umgehend beantworten.

In den nächsten paar Tagen kommen ein paar Artikel, zu Konzerten und CD-Präsentationen, die ich in den letzten 2 Wochen besucht habe.

Als erstes gleich ein Highlight des vergangenen Wochenendes: die Eröffnung des neuen Planet in der Bank Austria-Halle im Gasometer. An den ersten 4 Opening-Events vom 12.-14.9. von über 10.000 VIPS, Friends und Fans frequentiert, wurde das Planet zu neuem Leben an neuer Location erweckt.

Ich hab mir das Friends-Opening als Ziel meiner Wien-Reise ausgesucht, hier aber der Vollständigkeit halber das komplette Lineup der  3 Tage dauernden Eroffnungsfeierlichkeiten:

12. 09. METAL OPENING mit…
ANIMA, ARTAS, BEFORE THE FALL, DEW SCENTED, DRUMATICAL, HEAVEN SHALL BURN, MAROON

13. 09. FRIENDS OPENING mit…
ALKBOTTLE, BECKERMEISTER, BLIND PETITION, BOON, DEMIAN, LÄRMBRÜDER, Karl RATZER & Harri STOJKA, SUPERMAX, WIENER BLUT, X-PACT

14. 09. HIP HOPENING mit…
AUSGLEICH, BUMZUA, K.I.Z., PENETRANTE SORTE, RAPTUS, ROOFTOP CLIQUE, SUA KAAN, WIENZEILE

Beim Friends opening ging die Post ab:

Harri Stojka würgt die Akustische

Harri Stojka würgt die Akustische

Ratzer und Stojka – 2 österreichische Jazz-Größen waren die erste „Truppe“, die ich nach ca 15 minuten anstehen vor den neuen Räumlichkeiten sehen konnte. „Rockiger Zigeunerjazz“ könnte man vielleicht dazu sagen, das würde es aber nicht auf den Punkt bringen.  Zu vielschichtig ist die Musik, zu viele Arten des Jazz fließen in die grandiose Musik dieser beiden Legenden ein. Beim Konzert zeigten sie wieder ihr volles Können und begeisterten das Publikum.

Supermax

Supermax

Kurt Hauenstein aka SUPERMAX war der zweite Musiker, den ich an diesem Abend erlebte. Spätestens seit seinem Hit  “Love Machine“ weltweit bekannt, spielte er an diesem Abend ein „crossover“ seiner mehr als 15 Alben von 1978 bis heute. Rockig, mit viel Soul, kaum zu beschreiben.

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Roman in action

Roman in action

Alkbottle, der eigentliche Grund meines Besuches beim Friends opening. Pünktlich um 21:30 betraten die „Buam“die Bühne, die sie ordentlich erbeben ließen. Songs des neuen Albums HrdR wurden gekonnt mit den „Klassikern“ älterer Alben gemischt. Nach den veranschlagten 40 Minuten verließ Roman mit seinen Bottlebuam die Bühne um für eine Zugabe zurückzukehren, die sich gewaschen hatte. Fast genausolang wie der eigentliche Auftritt selber dauerte dann die Zugabe, bei der dem Publikum nochmal so richtig eingeheizt wurde.

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Muff am Bass

Muff am Bass

BLIND PETITION bildeten den Abschluss des gelungenen Abends mit ihrem neuem Bassisten. PLANET-Chef Muff Sopper himself würgt jetzt die Bassklampfm der Old-School Hardrock Band. Griffige Riffs, rauhe Stimme und klasse Soli bildeten einen gelungenen Abschluss eines gelungenen Abends.

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Fazit: Gelungenes Konzert, das trotz oder gerade wegen der Vermischung verschiedener Musikrichtungen bei den Zusehern gut ankam.  Das Planet ist und bleibt trotz neuer Location ein Fixpunkt in der heimischen ‘Musiklandschaft, da bin ich mir sicher. Technisch grandios: eine geniale Musikanlage und etlichen Videobeamern für für eine gelungene Visuelle Show, viele kleine Bars (6 Stk direkt in der Halle, 2 im Foyer), eigener Merch-Store im Foyer – Fan, was willst du mehr?

Die Musiker hatten sichtlich Spaß und auch die Zuhörer waren begeistert- ich jedenfalls freu mich schon auf die nächsten Bands im neuen Planet.

Fotos gibts auf einigen Seiten, z.B. bei Planet.tt, bei den Bottlebuam, bei Ossifant und etlichen anderen.
Fotos hier: copyright Amanda Peniston-Bird (Planet Music) mit freundlicher Genehmigung.

Die vorschnellen Lobhudelein verstummen schön langsam… hätt mich auch gewundert, wenns anders wäre.

Googles neuer Browser Chrome: Eigentlich wollt ich noch warten und etwas testen bis ich darüber schreibe, aber die Nachricht im gulli hat mich dann doch dazu gebracht das Teil wieder zügig von meiner Platte zu fegen. „Datenkrake will alle Rechte an Inhalten, die durch den Browser gehen“

Autsch. Gibts hierzu eine Klausel in den Nutzungsbedingungen? Wie soll das gemeint sein?

Klausel 11.1 der Nutzungsbedingungen ist es, die hier gemeint ist. dort liest sich folgendes:

11.1 You retain copyright and any other rights that you already hold in Content that you submit, post or display on or through the Services. By submitting, posting or displaying the content, you give Google a perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free and non-exclusive licence to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any Content that you submit, post or display on or through the Services. This licence is for the sole purpose of enabling Google to display, distribute and promote the Services and may be revoked for certain Services as defined in the Additional Terms of those Services.

und ein paar Zeilen weiter liest man

11.4 You confirm and warrant to Google that you have all the rights, power and authority necessary to grant the above licence.

Soll heißen, jeglicher Datenverkehr durch den Browser darf von Google (zwar nicht exklusiv, dafür aber unwiderrufbar) zu eigenen Zwecken verwendet werden.

Problematisch wird die Sache, wenn ich Seiten ansurfe, an denen ich garkeine Rechte besitze (was bei jedem wohl 99,9% der besuchten Seiten ausmachen dürfte).

Der Werbegag mit Opensource zog ja auch seine Kreise durch diverse Blogs und Foren. Nur wer genau hinsieht, wird feststellen, dass Chrome nicht Opensource ist – die Opensource Variante trägt nämlich den klingenden Namen Chromium…. Siehe hierzu auch den Datenschutz-Blog.

Schade. Schnell war er ja. Dass Google immer auch etwas mit Werbung zu tun hat war auch klar, ich hätte mir das ganze aber etwas anders vorgestellt…. Warten wir mal ab, ob die EULA geändert wird und wenn, wie. Ich bleib vorerst bei meinem Feuerfuchs und meinem Opera, wobei mir der Opera zusehends sympathischer wird.

via F!XMBR, gulli und Datenschutz-Blog, THX!

/UPDATE:

gulli vermeldet grade, dass der Browser auch eine DoS-Schwäche hat und wie die Vorgängerversionen des Safari auch für Carpet Bombing anfällig ist. Unbedingt lesen, wenn ihr den Browser in Verwendung habt.

Es war ja fast vorhersehbar: das Raubmordkopierer-Forum open:gully startet ab 30.8.2008 unter neuer (?) Führung neu durch.

siehe: www.opengully.com

via youtube, thx! idee von F!XMBR, thx!

Enttäuschung
von: Max Planck

Auch eine Enttäuschung,
wenn sie nur gründlich und endgültig ist,
bedeutet einen Schritt vorwärts.

F!XMBR hat heute wieder mal was furchtbar schön ironisches gebracht. Klicken!

Pic via heise, thx!

Stundenlang könnt ich mir Studien über Autos anschaun. BMW hat ein absolut geniales, wenn auch etwas übertriebenes Concept Car vorgestellt:

BMW Gina – ein 90.000$ Luftballon, der die Form verändert:

via youtube, thx!

Häßlich sind sie sowieso, wenngleich die Dinger angeblich sehr bequem sein sollen. Aufgrund des grausamen Aussehens der Schlapfen hab ich solche Dinger allerdings nicht in meinem Besitz.

Nun wurden die bunten Gummitreter auch aus österreichs Spitälern verbannt. Da sich die Plastik-Schlapfen statisch aufladen können bestehe Gefahr für Herzkranke Patienten.

via ORF, thx!

Ich machs kurz und schmerzlos: den Gulli:Börse-Klon open:gully gibts nimmer. Nach der gestrigen Veröffentlichung von Real-Daten eines der Mods/Admins hat der Admin das Projekt eingestellt. Nachzulesen hier. Obs nur ne Werbeaktion ist, oder ob die Daten echt waren, oder ob der Admin nun gemerkt hat, dass ihm das Projekt zu groß (oder die angedrohte Gulli-Abmahnung greifen wird) ist wird sich noch zeigen.

/Ergänzung

Grade sehe ich, dass Randolf (ehemaliger gulli:betreiber) eine Stellungnahme zur Spende im Jahr 2006 gebloggt hat. auch auf dem gulli:wars blog findet sich die Nachricht

Hier ein kleines Video zum Start in den Tag. Simon Tofield macht klasse Flash-cartoons mit Katzen – drei hab ich bisher gefunden. Hier der Film „Cat Man Do“:

via Youtube

Nachdem Sandler, der alte neue Admin des Gulli:Boards die Börse-Foren aus dem Programm genommen hat will er nun Gulli-Klone mit der Abmahn-Keule bekämpfen.

Ausgeschlachtet wird das Projekt Gulli ja zum Teil noch vom ehemaligen(?) Team rund um das Kanaldeckel-Board.  Nun aber hat sandler eine Warnung an all jene ausgesprochen, die den Markennamen Gulli verwenden.

Der Begriff „gulli“ ist markenrechtlich geschützt.
Jegliche „gulli-Klone“ die nun aus dem Boden gestampft und namentlich mit gulli in Verbindung gebracht werden, werden von uns nicht geduldet.
Bei Nichteinhaltung bzw. Verletzung des Markenrechtes sind wir gezwungen auf Kosten des Betreibers rechtlich vorzugehen.

Kurz nach dieser Meldung wurden auch etliche der „Klone“ kurzerhand von Gulli nach Gully umbenannt, einige verschwanden sogleich aus dem Netz. Ob die Namensänderung auf Gully rechtlich hält wage ich allerdings zu bezweifeln. Ausserdem ist die Domain Gully.com auch auf die Betreiber des Gulli registriert was im Falle eines Rechtsstreits wohl auch nicht unerheblich sein wird.

Einige der Gulli-Klone sind sogar mit kompletten Daten in Deutschland registriert. Hier dürfte der Betreiber wohl mit ernstzunehmenden rechtlichen Folgen rechnen dürfen.

Die österreichisch Übernahme wurde ja schon des öfteren in Frage gestellt.

Laut Gulli-Impressum ist ein Gemeinnütziger Verein im 21.ten Bezirk in Wien dafür Verantwortlich. Weder über Herold.at noch über Vereinssuchmaschinen konnte ich irgenwas über den Verein herausfinden, auch die Rückwärtssuche nach der im Impressum genannten Tel.Nr. brachte mich nicht weiter.

Ich werd das Treiben dort noch etwas beobachten und wenns Neuigkeiten gibt kommt wieder ein Update.

heise berichtet, dass die Fußstapfen beim Feuerwerk der Eröffnungszeremonie teilweise Computeranimiert wurden.

Über ein Jahr war eine Produktionsfirma damit beschäftigt, die Feuerwerksszenen zu rendern. Na fein, neben Zensur, Wetterraketen und sonstigen Absurditäten geht der Beschiss mit der Eröffnungszeremonie weiter.

/ironie Wann gibts die esten gerenderten Hürdenläufer der Chinesen? /ironie

Seit ein paar Tagen kursieren im Netz Gerüchte, wonach im neuen iPhone 3G ein „Softwareschalter“ eingebaut sein soll, der es Apple ermöglicht unerwünschte Software automatisch vom System zu deinstallieren.

Geht ein iPhone-User mit seinem Plastikspielzeug online, so ruft dieses von Zeit zu Zeit die URL  https://iphone-services.apple.com/clbl/unauthorizedApps auf.

„clbl“ steht für „Core Location Blacklist“ und soll verhindern, dass installierte Software auf Schnittstellen des Systemkerns zugreifen. (oder, dass Tools Funtionen nachliefern, die Apple nicht einbauen wollte oder für die nächste Version geplant hatt)

Dies wurde laut Spiegel nun auch offiziell von Steve Jobs bestätigt.

Feinfein. Etliche Programmierer schreiben tools für eine Plattform und mussten dann bangen in Apples App Store aufgenommen zu werden.  Nun ist der Punkt gekommen, an dem Entwickler bangen müssen, dass ihre Tools nicht automatischv vom madigen Apfel deinstalliert werden.

I´m Rich – die wohl sinnloseste Anschaffung, die man für $999,99 tätigen kann war immerhin einige Tage in Apples Store zu finden. und 8 Leute haben sie auch gekauft.

„Das rote Icon auf Ihrem iPhone oder iPod Touch erinnert Sie (und andere, wenn Sie es vorzeigen) stets dran, dass Sie sich das leisten konnten … Es ist ein Kunstwerk, ohne jede versteckte Funktion“

Fazit: Wer sich gerne bezüglich seiner installierten Software bevormunden lässt und ein Teil möchte mit dem es (theoretisch) auch möglich ist andere Daten aus dem Telefon auszulesen ist mit dem Ei-Fon besten bedient.